Wo schlafen als Backpacker?

CampervanEine der wichtigsten Fragen die man sich als Backpacker stellt, wenn man durch Australien, Neuseeland oder Kanada reist, ist die Frage „Wo kann ich am besten übernachten?“

Je nach Budget und persönlicher Präferenz gibt es im Grunde 4 Möglichkeiten:

  • Im Hostel
  • Im Campervan/Auto
  • Auf einer Wwoofing-Farm
  • In der Wohnung von Privatpersonen (AirBNB)

 

Übernachten im Hostel

Das Hostel ist wohl die verbreitetste und bekannteste Möglichkeit und weit mehr als eine reine Unterkunft für die Nacht: Es ist ein eigenes Ökosystem – hier lernt man jeden Tag neue Leute kennen, man bekommt aktuelle Jobmöglichkeiten mit und findet schnell Reisepartner, mit denen man sich die Benzinkosten teilen und das nächste Reiseziel ansteuern kann.

Je nachdem ob das Hostel in einer der großen Städte oder in einer ländlicheren Gegend liegt, schwanken die Preise im Durchschnitt zwischen 22 und 30 AU$ pro Nacht.

Tipp: Hier kannst du dir die Hostelpreise an deinem Wunschort anzeigen lassen!

Zum typischen Hostel-Leben gehört aber auch, mit Anderen das Zimmer zu teilen. Meistens sind die Zimmer für 6-12 Personen ausgelegt. Je nachdem, ob die anderen Backpacker eher ruhige Gesellen oder Party-Animals sind, braucht man oft eine gewisse Zeit und gute Ohrstöpsel, um Nachts halbwegs auszuschlafen.
Die Toiletten und Duschen sind normalerweise auf dem Gang und werden von den anderen Backpackern mitbenutzt. Da das Hostel in den meisten Fällen eher einfach eingerichtet und dafür günstig ist, muss man damit rechnen dass die Duschen nicht immer blitzsauber sind – da heißt es dann „nur nicht den Duschvorhang berühren“ ;)

Der Campervan - Unterkunft und Reisemobil

Der Campervan bzw. das eigene Auto stellt mit Sicherheit die Möglichkeit dar, die dir maximale Flexibilität ermöglicht. Damit hast du deine Unterkunft und dein Gepäck immer mit dabei – du kannst an den tollsten Orten übernachten, morgens mit der Sonne aufstehen und dich direkt mit dem Surfbrett in die Wellen stürzen!
Außerdem kommt diese Übernachtungsmöglichkeit wahrscheinlich günstiger, als ein Hostel und eine alternative Transportmöglichkeit (z.B. Greyhound) separat zu buchen.

Back to the roots: Wwoofing

Wer am liebsten gar kein Geld für die Unterkunft ausgeben möchte ist auf einer Wwoofing-Farm gut aufgehoben. Hier arbeitet man ca. 4-5 Stunden pro Tag auf der Farm mit und bekommt dafür eine Übernachtungsmöglichkeit und Essen von den Farmbesitzern.
Das tolle dabei ist außerdem, dass man dabei engen Kontakt zu den Einheimischen bekommt und so auch mal richtig ins australische Leben eintauchen kann. Nicht selten wird man wie ein Familienmitglied aufgenommen!
Um beim Wwoofing-Programm teilnehmen zu können, muss man zuerst Mitglied werden. Dann bekommt man das Wwoofing-Membership Book, in dem alle Wwoofing-Farmen inkl. Kontaktmöglichkeit enthalten sind.

Die WG auf Zeit: AirBnB

Eine weitere spannende Möglichkeit, um günstig in einem fremden Land zu übernachten ist, sich bei Privatpersonen einzumieten, die vor Ort eine Wohnung haben.
Das geht über Online-Portale wie z.B. AirBnB. Dort sucht man sich einfach eine Wohnung an seinem gewünschten Ort heraus und bucht die Übernachtung über das Online-Portal. Die Preise legen die Wohnungsbesitzer dabei selbst fest.

Auch hier ist einer der Vorteile, dass man so mit dem Wohnungsbesitzer in Kontakt kommt. Dieser kennt sich in der Regel an seinem Wohnort ja bestens aus und kann dir gleich sagen, was es in der Nähe tolles zu erleben gibt. Außerdem kann es sein dass du, je nachdem ob ihr auf einer Wellenlänge liegt, eine interessante Bekanntschaft schließt!

Wenn das für dich interessant klingt, habe ich eine gute Nachricht für dich: Hier kannst du dir völlig kostenlos einen Gutschein von AirBNB im Wert von 18 Euro sichern! Die Aktion geht aber nur eine begrenzte Zeit.